Warum Google+ von jedem Marketer genutzt werden sollte
January 14, 2012 – 11:27 am | 2 Comments

Der gute Rand Fishkin teilt mit uns an seinem aktuellen “Whiteboard Friday” seine Ansichten zu Google+.
Ich persönlich halte Google Plus aus SEO Sicht tendenziell für sehr wichtig, um den Trust einer Domain weiter zu stärken …

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5 einfache Maßnahmen zur Erhöhung der Conversion Rate in Online Shops

Submitted by SEO Coburg on July 8, 2008 – 6:43 pm4 Comments

Ich habe mir mal wieder Gedanken zur Conversion Rate gemacht und “schnell” 5 Punkte zusammen geschrieben, es ist dann doch etwas länger geworden als gedacht:

1. Landingpages optimieren
Welches sind Ihre wichtigsten Keywords? Wenn Sie jemand in Google in der Free Search oder in den bezahlten Einträgen findet und dann auf Ihre Eintrag klickt, passt dann die jeweilige Landingpage? “Passt die jeweilige Landingpage” soll heißen: wird die Erwartungshaltung des User eingehalten? Kann der Kunde erkennen, dass diese Landingpage seine aktuellen Wünsche befriedigt? Kommt hier ein “Call to Action” wie z. B. “hier bestellen” bzw. erstellt diese Landingpage schnell und einfach die “Brücke” zu den weiteren Angeboten? Die korrekte Landingpage stellt den Anfang der Conversion Rate Optimierung auf der Shopseite dar. Bereits hier kann man viele Kunde behalten oder verlieren.

2. Usability im Auge behalten
Achten Sie in Ihren Online Shop auf eine einfache, verständliche Navigation. Die Shopstrukturen sollte sich im “üblichen” Rahmen dessen, was der Kunde von anderen Shop bereits kennt bewegen, ohne dass er gezwungen wird, etwas neu zu erlernen. Das heist nicht, dass man jetzt nur noch Shops im Einheitsbrei sehen möchte, aber z. B. die Suchefunktion in einem Online Shop ist nun mal immer im Headerbereich verbaut, das Impressum im Footer, die Navigation ist immer auf der linken Seite, “Call zu Action” Buttons wie z. B der Button “in den Warenkorb” befinden sich immer im sichtbaren! Bereich und heben sich deutlich! von den restlichen Buttons oder Schaltflächen etc. ab. Idealerweise befragen Sie Personen aus Ihrer Zielgruppe (ganz wichtig: nicht die Tekkies fragen, wenn der Shop für Silversurfer sein soll) wie diese mit dem Shop zurecht kommen und das regelmäßig. Die besten Infos zur Optimierung kommen von den Kunden selbst

3 Die Shop interne Suche
Beinahe 50% der Shopumsätze können über die Suche generiert werden, wenn diese perfekt funktioniert. Bestes Beispiel bei betreten jedes Online Shops: suchen Sie nach einen Begriff mit Tippfehler, Z.B. Händy. Wenn das System dies berücksichtigt und das korrekte anzeigt “Ihre Suche nach Handys ergab 122 Treffer”, dann ist die Suche schon einmal zu 50 % ok. Aber die modernen Suche Software Dienste können noch einiges mehr: automatische Vorschlagslisten für den eingegeben Begriff erstellen und dem Kunden beim Tippen bereits anbieten, die Erstellung perfekter Landingpages aus Sicht des Suchenden, das Anbieten weiterer Filtermöglichkeiten zuer Verfeinerung der Suche, das automatische Sortieren der Ergebnislisten nach dem “Renner Penner Prinzip” also die Ladenhüter auf die letzte Seite verbannen und die Top Seller ganz nach vorne. Mit der Suche können Sie den Kunden recht gut in die Conversion “treiben”, ohne das dies recht bewußt wird. Bedenken Sie, dass viele Kunden keine Zeit oder Lust haben lange nach dem gewünschten Artikel zu suchen. Der Kunde will schnell in den Shop rein, schnell durch den Shop durch, schnell aus dem Shop raus.

4 Artikeldetails optimieren
Bieten Sie perfekte Artikel Bilder und top Artikel Beschreibungen an. Der Kunde hat ja quasi nichts, was er wie im Laden anfassen könnte. Er kann sich also nur an die Bilder und die Beschreibungstexte halten. Den Preis hat der Kunde zu diesem Zeitpunkt schon verglichen, sonst wäre er schon weg und dann sind Bilder und Texte wiederumg egal. Bieten Sie mehrere Artikelbilder an, bei vielen Artikeln machen Bilder aus verschiedenen Perspektiven Sinn z.B. bei Textilien. Auch die Zoomfunktion bei Bildern, die es erlaubt die Details näher zu betrachten, sind fast schon Standard. Die Artikelbeschreibung sollte zum einen alle! Hardfacts (Baumwolle, 240V, ..) des Artikels enthalten und zudem noch einige Softfacts (Anzug sitzt sehr smart, der Camcorder für die ganze Familie) um nicht nur stupide etwas aufzuzählen sowie auch “Geschmack” auf den Artikel zu machen. Zeigen Sie die Verfügbarkeit des Artikels an, damit der Kunde nicht erst an späterer Stelle überrascht wird und dann wieder abbricht. Sie können aber z. B. auch bei Textilien alternative Artikel anbieten, wenn eine Einzelgröße verkauft ist oder bei einem Technik Artikel einen anderen 40 Zoll Fernsehr der gleichen Marke.

5 Checkout Prozeß optimieren
Im Durchschnitt brechen in Online Shops ca. 50% der Besucher im Checkout den Kauf ab. Angenommen Sie holen Sie den Traffic hierfür aus der Paid Search von Google und Sie zahlen für ein Keyword z. B. 50 Cent/Klick, dann haben Sie für 100 Besucher schon mal 50 Euro bezahlt. Das nun im Checkout hiervon 50 potentielle Kunden abbrechen und den Shop verlassen, hat Sie mal eben 25 Euro gekostet. Der größte “Hebel” den Shop zu optimieren liegt also hier.
Zu aller ersteinmal: halten Sie den Checkout Prozeß so kurz wie möglich. Die meisten Shops haben sich auf 3-5 Schritte eingependelt. Verlangen Sie vom Kunden so wenig Daten wie möglich. Fragen Sie den Kunden nicht nach seiner Telefonnnumer, wenn Sie diese nicht wirklich brauchen -zumindest sollte solche Abfragen kein “Muss” Feld sein. Und kennen Sie diese Shops, die Ihre Formulardaten wieder löschen, wenn Sie etwas falsch eingeben haben? Hassen Sie es nicht auch, wenn Sie etwas erneut eingeben müssen? Also löschen Sie bei keiner Fehleingabe irgendwelche Felder – nie! Markieren Sie dieser lieber in roter Schrift. Warum den Kunden zu einem Login bzw. der Anlage eines Kundenkontos zwingen, wenn man auch ohne Login bestellen kann? Wieder eine Hürde weniger.
Bieten Sie die Lieferarten an, die von den Kunden gewünscht werden und zeigen Sie gleich an, wann die Ware vorraussichtlich ankommen wird – das rockt! Bieten Sie für die ganz eiligen auch einen Express Service an. Halten Sie die Lieferkosten niedrig. Kunden zahlen für ein Produkt mehr, aber den Lieferkosten wird so mancher schnell sauer. Warum? Weil viele Kunden den Preis nicht unbedingt vorher verglichen haben (man hat es ja eilig) und evt. nicht wissen, dass der Artikel woandes evt. 5 Euro billiger ist. Aber die Versandkosten hat jeder im Gedächtniss und kann diese somit jederzeit mit den Mitbewerbern vergleichen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, testen Sie es einfach aus und messen Sie den Mehrumsatz gegen die entgangenen Versandkosten Umsätze.
Bieten Sie Ihren Kunden alle Zahlarten an, die am Markt üblich sind und von den Kunden gewünscht werden. Die Zahlarten spielen eine entscheidende Rolle, zudem steht der Kunde hier so kurz vor dem Abschluß und kann doch so schnell noch abbrechen. Idealerweise bieten Sie per Rechnung, per Nachnahme, per Kreditkarte und per Lastschrift an. Aber auch Zahlarten wie Paypal oder ClickandBuy sind stark im kommen.
Ermöglichen Sie eine durchgängige, optische “Logik”, die nie den Kunden dazu zwingt etwas erlernen zu müssen (Usability). Nutzen Sie den “Scheuklappen Effekt” – das heist, ab der Adresseingabe keine Navigation mehr anzubieten, welche irgendwie vom Kauf ablenken könnte (quasi jede).

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4 Comments »

  • Beric says:

    Das meiste klingt super logisch werde es mal auf unserer Seite http://www.fabfive24.com testen denn Optimal läuft nie alles. Sind eh gerade dabei ein neues design zu machen und da werde ich die Angregungen gerne aufnehmen! Danke

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  • braun says:

    Hallo Herr Barth,

    interessanter Artikel. Zur Erhöhung der Conversions Rate im Online Shop hätte ich noch eine Frage. Haben Sie schon Erfahrungen gemacht, wenn die Lieferzeit im Shop anstelle von 2-3 Wochen, auf Lieferung „sofort“ umgestellt wird. Erhöht sicher hier die Conversions Rate? Was macht das % aus? Haben Sie hier evtl. Zahlen für mich.

    Viele Dank im voraus.

    Schöne Grüße aus Bielefeld

    Alexander Braun

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  • Knut Barth says:

    Hallo Herr Braun, ich habe leider keine genauen Zahlen dazu. Aber die CVR erhhöt sich definitiv. Ich vermute CVR Steigerungen um ca. 20%

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  • Droudable says:

    Ich würde sagen, dass die Antwort, ob und was bei der usability optimierung alles wichtig ist, kann man meist vorab relativ gut überprüfen. Und zwar darüber, was andere aktuell so alles empfehlen! Hier habe ich eine ausgewählte Übersicht aus dem deutschsprachigen und englischsprachigen Raum: http://droudable.de/usability/die-besten-tipps-zur-conversionrateoptimierung/

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